Puerto Viejo – oder: Puerto Hippie

Angekommen in Costa Rica – juhu!!

Allerdings war der erste Eindruck nicht gerade berauschend – und wurde auch später leider nicht viel besser. Das Örtchen Puerto Viejo ist ganz nett, das Marihuana riecht man allerdings bei jedem Schritt aus jeder Ecke. Vielleicht war das Wetter auch etwas Schuld daran, dass der Ort eher trist und grau gewirkt hat, der Strand sah auch eher dreckig aus.

Trotzdem wollte ich hier 2 Nächte bleiben und kombinierte das mit einer kleinen sportlichen Betätigung: ich mietete mir für den nächsten Tag ein Fahrrad.

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Morgens gings also früh los und nach 1 Stunde radeln erreichte ich das Jaguar Rescue Center. Dort werden kranke oder verletzte Tiere wieder aufgepäppelt, um sie nach einiger Zeit frisch und munter wieder in die Wildnis zu loszulassen. Hier konnte ich die wirklich tolle Tierwelt aus Costa Rica also aus nächster Nähe bewundern!

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Anschließend fuhr ich weiter in den nächsten Ort Manzanillo, um mich dort an den Strand zu legen. Naja, jedenfalls war so der Plan. Ich landete dann auf einem Baumstamm, da der Sand zu dreckig war, und da mir irgendwann kalt wurde fuhr ich eben wieder zurück.

Doch dann auf der Rückfahrt hörte ich plötzlich ein seltsames Geräusch. Als ich mich umsah, bemerkte ich schon einige Leute am Wegrand stehen. Dann sah ich sie auch: Brüllaffen in den Bäumen!! Mann, waren die laut! Und einfach so in der freien Natur! Das war ein tolles Erlebnis und erlebt man sicher nicht auf jeder Radtour! 😉

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(beängstigender?) Grenzübergang Panama – Costa Rica

Der Grenzübergang von Panama nach Costa Rica verlief weit weniger schlimm als erwartet. Da ich wegen meiner Einreiseschwierigkeiten nach Panama so Angst hatte, dass die Beamten in Costa Rica auch Probleme machen, habe ich vorsichtshalber auch hier ein Weiterreiseticket gebucht. Wäre allerdings überhaupt nicht nötig gewesen! Die Grenzbeamten haben mich nur breit angegrinst und irgendwas von „bonitos ojos“ (schöne Augen) gesungen und mich durchgewinkt, ohne überhaupt den Pass irgendwie anzugucken. Schön wenn man die Costa Ricaner so leicht überzeugen kann 😀

Die Grenze an sich war aber wirklich ziemlich lustig. Man wird mit dem Bus rausgeschmissen und holt sich irgendwo einen Stempel. Dann geht der Fußmarsch über eine alte Eisenbahnbrücke. Alt deswegen, weil überall mal wieder Bretter fehlen und man bei jedem Schritt darauf achten sollte, nicht in ein Loch zu treten (unter der Brücke geht es übrigens ein paar 100 Meter in die Tiefe). Nach der Einreisekontrolle auf der anderen Seite warten dann Busse (umgeben von Straßenhändlern), die einen dann zum nächsten Ziel bringen.

Ich war auf jeden Fall trotz allem heil froh, auf der Costa Ricanischen Seite endlich im Bus zu sitzen! 🙂

Playa Estrella

1 Seestern, 2 Seestern, 3 Seesterne… Der Playa Estrella (dt. Sternstrand) ist bekannt fuer seine Vielfalt an Seesternen!

Playa Estrella

Nach einer halbstuendigen Bootsfahrt kommen wir schliesslich im Paradies an. Nach ein paar Metern zu Fuss lassen wir die Touristen, die in der Sonne braten, hinter uns und kommen an eine wunderschoenes, verlassenes Eckchen. Und siehe da, im Wasser warten Mama, Papa und Baby Seestern auf uns!! Leider sind aber nicht mehr so viele Seesterne da wie frueher einmal, da die meisten Touristen die Tiere aus dem Wasser nehmen und diese dadurch leider sterben, das ist wirklich traurig.

Playa Estrella Playa Estrella Playa Estrella

Bocas del Toro

Ohne Computer ist es wirklich gar nicht so einfach, seinen Blog weiterzuführen 😉 im ersten Hostel hatte ich was das angeht noch Glück, aber hier muss ich wohl anfangen lange Texte übers Handy zu tippen.

Seit gestern bin ich in Bocas del Toro, der Inselgruppe in der Karibik von Panama. Nach einer langen Busfahrt durch die Wälder des Bundesstaates Chiriqui (ich dachte echt ein paar Mal der Bus schafft den nächsten Berg nicht mehr) und einer 30 minütigen Fahrt mit dem Schnellboot komme ich leider bei schlechtem Wetter auf der Hauptinsel Isla Colón an. Genau gegenüber setzte mich das Wassertaxi dann bei meinem Hostel ab. Touristische Anlagen oder sonstigen Schnickschnack findet man hier allerdings nicht! Ringsrum Natur, keine Autos (auf dieser Insel zumindest) und Kokosnüsse liegen unter den Holzhütten der Einheimischen.

Heute schien das Wetter dann doch Mitleid mit mir zu haben und gleich nach dem aufstehen strahlte die Sonne 🙂 Also zog ich zusammen mit meiner Zimmernachbarin los, einen Strand zu suchen. Nach 10 Minuten Fußmarsch durch den Wald würden wir auch fündig und es war einfach unglaublich schön!!
Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen 😉

Bocas del Toro Bocas del Toro Bocas del Toro Bocas del Toro

Jetzt dann beginnt die „große Party“ hier im Hostel – da bin ich ja mal gespannt 😉 Outdoor-Party mit Natur-Pool und kostenlosen Getränken für die Ladies, klingt auf jeden Fall schon mal vielversprechend 🙂

Boquete – Aguas termales

Nach einer ziemlich langen Busfahrt von Panama City nach David half mir ein netter Einheimischer, den richtigen Bus nach Boquete zu finden, damit ich auch ja nicht verloren gehe 🙂

Auf der 1-stuendigen Fahrt dahin wurde es aber immer kaelter im Bus und schliesslich fing es an zu regnen. Baeh! Das faengt ja schon mal gut an. Frierend komme ich im Hostel an und packe mich erst mal richtig warm ein. Blaeuaeugig wie ich bin hab ich nicht wirklich damit gerechnet, in Panama zu frieren.

Die Tour zu den „heissen Quellen“ klingt deswegen umso verlockender und so mache ich mich am naechsten Tag auf den Weg. Nach einer kleinen Wanderung durch die wunderschoene Landschaften kommen wir dort an und ab gings in die Natur-Badewannne! Damit das Ganze auch noch so richtig gesund wird wechselten wir immer wieder zwischen den heissen Quellen und dem kalten Fluss – einfach genial! Wellness day mal ganz natuerlich 🙂

Aguas TermalesBoquete Aguas Termales Aguas Termales

Ansonsten hatte der Ort Boquete an sich nicht viel zu bieten. Aufgrund des durchgehenden Regens (der Regenbogen war aber klasse!!) breche ich am naechsten Tag also wieder auf und freue mich auf die karibische Waerme in Bocas del Toro!

Boquete

Panama City: Hochhaus meets Palme…

…modern meets alt, reich meets arm?

Panama City ist wirklich eine wahnsinns Stadt! Genau so stelle ich mir irgendeine US-Amerikanische Stadt wie Miami oder Los Angeles auch vor: Palmen, Meer und viele hohe Haeusser.

Panama City

Panama CityPanama City

Um meine Reise zu starten war das also schon mal ein guter Ausgangspunkt!

Allerdings truegt dieser erste Eindruck, sobald man mal 5 Minuten mit dem Bus in eine bestimmte Richtung faehrt. Denn dann landet man in den Gegenden, in denen die Menschen wohnen, die nicht das Glueck hatten, durch den Panama Kanal ploetzlich Reichtum zu erlangen. Hier wird besonders deutlich, wie gross die Kluft ziwschen Arm und Reich in Panama eigentlich ist.

Ruinas Ruinas Ruinas

Die Sehenswuerdigkeiten hier hab ich an einem Tag abklappern koennen. Morgens bin ich zum Panama Kanal, dann weiter zum Casco Viejo (der alten Stadt Panamas) und schliesslich zu den Ruinen des noch aelteren Panamas. Die Ruinen mit den riessigen modernen Gebaeuden im Hintergrund waren schon echt beeindruckend!